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Branchentrends

Digitalisierung: Aktuelle Trends in der Gastronomie

DISH
March 2021

Corona hat die Gastronomie-Welt und das Verhalten der Gäste komplett verändert. Es ist zu erwarten, dass die Zahl der Lieferungen und die Mitnahme von Speisen auch nach dem Lockdown weiter hoch bleiben wird. Laut dem Europe Online Food Delivery Market Report wird erwartet, dass das jährliche Wachstum in den nächsten fünf Jahren bei etwa 6 % pro Jahr liegt. Die Auswirkungen von COVID-19 hat den Digitalisierungstrend in der Gastronomie weiter beschleunigt. Eine neue, aufstrebende Generation von Gastronomen zieht digitale Tools ganz selbstverständlich in ihre Konzeptplanung ein. Für sie ist es der natürliche Weg mit Prozessen und Planung umzugehen. 

  

Schneller und besser entscheiden mit den wichtigsten Trends im Blick 

 Mit den aktuellen Gastro-Trends im Blick kannst du Veränderungen in der Branche bewusster wahrnehmen, sehen, wie andere Gastronomen damit umgehen und deinen Betrieb schneller auf die neuen Bedürfnisse der Gäste anpassen. Je mehr du auf aktuelle Trends achtest, desto leichter wird es dir fallen, selbst neue Entwicklungen zu erkennen, Entscheidungen zu treffen und innovative Lösungen anzubieten.  

Unser Hospitality Digital Forschungsteam hat sich die Veränderungen in der Gastronomie angeschaut und die Digitalisierungs-Trends für 2021/22 identifiziert.    

 

1. Anonyme „Ghost Kitchens“ verändern das Lieferdienstgeschäft

Sie heißen Ghost Kitchens oder Dark Kitchen, weil sie zwar in ihrem Online-Auftritt wie ein ganz normales Restaurant wirken, tatsächlich aber nur aus einer Küche bestehen. Tische, Stühle, Theke und Bedienung? Fehlanzeige. Ghost Kitchens legen ihren Fokus komplett auf das Kochen und die Lieferung von online bestellten Speisen. Während der letzten Jahre haben sich Geisterküchen auf dem Markt verbreitet und ihre Zahl wird voraussichtlich weiter steigen. Laut eine Studie von Euromonitor werden Geisterküchen bis zum Jahr 2030 circa 1 Billionen Dollar Umsatz machen. Um trotz der hohen Qualität konkurrenzfähig zu sein, müssen die Ghost Kitchens besonders auf die Preisgestaltung und Kostenkontrolle achten.  

Traditionelle Gastronomen können viel von dem Trend der Ghost Kitchens lernen, die das Bestell- und Liefergeschäft ständig automatisieren und optimieren, um mehr Profit zu machen. Um konkurrenzfähig im Liefergeschäft zu bleiben, ist es daher nun besonders wichtig ebenfalls auf kommissionsfreie, digitale Gastro-Bestellsysteme wie DISH Professional Order zu setzen.  

 

2. White-Label-Lieferdienste fordern die etablierten Lieferdienste heraus

Recht neu auf dem Markt sind sogenannte „White-Label“-Lieferdienste: Arbeitet ein Restaurant mit einem solchen Lieferdienst (ein Beispiel dafür ist Stuart, der noch nicht in Deutschland vertreten ist), bestellen die Gäste direkt über die Webseite oder App des Restaurants. Der Vorteil: Die Gästedaten sind in den Händen des Restaurantbesitzers und der Gastronom kann ein intensiveres Kundenverhältnis aufbauen und seine Gäste direkt über Aktionen und Neuigkeiten informieren. 

Der White Label Lieferdienst wird in der Regel direkt über eine Schnittstelle auf der Webseite des Restaurants eingebunden und wird so schnell und unkompliziert über neue Bestellungen informiert. Die Bezahlung des White Label Lieferdienstes erfolgt mit einem fixen Betrag pro Auslieferung, unabhängig von der Höhe des Bestellwerts des Gastes. Diese Alternative zu den bisher bekannten Lieferdiensten wird in Zukunft eine große Rolle spielen. 

Baue dir nun deinen eigenen kommissionsfreien Lieferdienst mit unserem Online-Bestellsystem DISH Professional Order auf – unser Bestellsystem für dein Restaurant. Du kannst jederzeit deine Angebote auf der digitalen Speisekarte oder andere Beschreibungen selbst ändern und hast eine komplette Transparenz von der Bestellung bis zur Abholung oder Lieferung.     


Mehr Online-Marketing 

3. Die Budgets für das Online-Marketing werden weiter steigen

Es ist wichtiger denn je, online präsent zu sein und eine Webseite zu führen, um die Aufmerksamkeit potenzieller Gäste zu gewinnen. Tatsächlich suchen über 70% der Gäste online, bevor sie sich entscheiden, dein Restaurant zu besuchen oder online zu bestellen. Viele Gastronomen werden den Fokus daher auf ein höheres Budget für das Online-Marketing legen.  

Gastronomen wird künftig auch die Frage beschäftigen, wie sie digital Kunden binden können und welche Lösungen sie dafür benötigen. Das Liefer-Abo ist ein Modell, das die Loyalität der Gäste erhöht, die Effizienz steigert und für einen planbaren Umsatz sorgt. In diesem Bereich erwarten wir für die Zukunft viele neue Ansätze.  

In Zeiten von großer Unsicherheit wagen sich derzeit nur wenige Restaurateure an eine Vergrößerung des Marketing-Budgets. Gleichzeitig ist es nun besonders wichtig Gäste über die Online-Plattformen zu gewinnen. Hast du noch keine Gastronomie-Website für dein Restaurant? Bei DISH konzentrieren wir uns darauf, dir mit DISH Website oder DISH Weblisting Premium optimale Lösungen anzubieten, entdecke mehr und registriere dich jetzt. 

 

4. Big-Data-Mining und Automatisierung erobern die Gastronomie

Bei großen Industrieunternehmen sind Roboter und die Auswertung großer Datenmengen längst Routine. Dieser Trend zur Optimierung von Prozessen und der Analyse des Gästeverhaltens findet nun auch den Weg in die Gastronomie.  

Gastronomen wollen das Verhalten der Gäste besser verstehen und herausfinden, welche Bedürfnisse sie haben. Auch die steigenden Fix- und Mitarbeiterkosten drängen Gastronomen zu Veränderungen bei Arbeitsabläufen und im Personal.  

 Viele Gastronomen und auch deren Mitarbeiter schrecken zusammen, wenn sie „Big-Data-Mining“ hören und verbinden gleich die absolute Kontrolle in einem kreativen und herzlichen Umfeld. Doch mit dem richtigen Ansatz und den richtigen Daten könnt ihr euer Geschäft besser entwickeln. Denn je mehr über dein Geschäft und deine Gäste weißt, desto besser kannst du dich darauf einstellen. In unserem Gastronomie-Blog findest du mehr Tipps, Tricks und Impulse, um deinen Betrieb datengetriebener aufzustellen.  

 

5. Digitale Menüs mit Selbstbestellsystemen finden Akzeptanz

Viele Restaurant haben Lösungen mit QR-Codes genutzt, um während der Coronazeit ihre Gäste zu registrieren (Beispiel DISH Guest). Infolgedessen erwarten die Gäste inzwischen, dass sie über einen QR-Code oder eine App Speisekarten abrufen, bestellen und bezahlen können. In den Vereinigten Staaten sind solche Lösungen bereits weit verbreitet, denn mehr als die Hälfte der Full-Service-Restaurants bietet ihren Kunden im Jahr 2021 den Zugriff auf die Speisekarte über einen QR-Code an. Einige Casual-Dining-Restaurants haben sogar ihre Speisekarte auf ein System zur Selbstbestellung umgestellt. So kann die Digitalisierung dazu beitragen, den Bedarf an Servicepersonal zu verringern. 

  

Die Coronakrise hat die Digitalisierung in der Gastronomie erheblich beschleunigt 

Die Gastro-Branche hat im letzten Jahr einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht. Vielleicht waren die extremen äußeren Umstände genau die Drucksituation, um die bisherigen Strukturen aufzubrechen und Raum für Neues zu schaffen.  

Welche Schritte in Richtung Digitalisierung wirst du in diesem Jahr gehen? 

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